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Runden Helm auf und los
Feierabendrunde Glueckauftrails
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HPS cippito Umbau

125 UND BISSEL ÜBER 100 MUSS DIESMAL REICHEN...

FEIERABENDRUNDE

Logo Glueckauftrails

Glueckauftrails - Projekt Feierabendrunde:

Einmal 125er „Low Budget“- Bike und plötzlich mittendrin.
2025 war es nur eine fixe IdeeEin paar Gänge durchklicken, nach Feierabend schnell noch ’ne Runde –  mal ganz anders und nicht auf der MX-Piste...

Wieviel braucht man dafür wirklich?
Ein „Low Budget“- Bike, bisschen Werkzeug, Lust auf Neues. Mehr war’s nicht. Aber was sich daraus entwickelt hat, ist dann schon wieder BESONDERS.

Manchmal führt das Kleine, zu großen Momenten. 

Und genau darum geht’s zu den Feierabendrunden bei den Glueckauftrails.

Cippito HPS

Und ja, wir haben fast alle den "großen" Führerschein. Und ja, mit ein paar PS mehr wäre manches anders, als es mit 15 PS ist... 

Doch mit einem Augenzwinkern: Während andere Wilde mit dem Mofa über Alpenpässe poltern, sind wir ja fast schon luxuriös motorisiert – zumindest auf dem Papier.

Im 125er-Segment gleichen sich die Eckdaten ausgenommen vom Preis, markenübergreifend fast wie ein Ei dem anderen. Uns war jedoch ebenso klar: Wer ein echtes „Low Budget“- Bike kauft, muss Abstriche machen – und zwar im Detail - da wird ab Werk gespart. Denn nie, wirklich nie, ist das Bike genau so, wie wir es uns wünschen würden.

Begann da die Herausforderung? Und vielleicht auch der Spaß?

Motorrad mit dem Text: HPS und Brücke Blaues Wunder im Hintergrund.

Fact ist: Statistisch gesehen ist der klassische deutsche Motorradfahrer über 50 Jahre alt, männlich – und fährt eine Reiseenduro mit über 100 PS.
Doch es zeichnet sich auch
eine Trendumkehr ab. Die kleinen Hubraumklassen zwischen 250 und 500 Kubik wachsen zu letzt am stärksten. Und auch die 125er-Klasse war mit 116.171 Neuzulassungen im Jahr 2024 vor dem Euro5 Verwerfungen stabil.
Warum aber ausgerechnet 125er bei der Feierabendrunde? Gründe gibt es genug...

Ein Grund ist sicher die neue Zugänglichkeit. Mit dem A1-Führerschein ab 16 Jahren oder der Erweiterung B196 (für Pkw-Fahrer mit mindestens fünf Jahren Fahrpraxis und Fahrerschulung) ist der Einstieg für das Motorrad fahren so einfach wie nie zuvor. Doch so kann auch jeder der bisher jahrelang Motocross gefahren ist und keinen Grund hatte für einen Motorrad-Führerschein, unkompliziert aufsteigen. 

Niedriger Kaufpreis, weniger Spritverbrauch (oft 2–3 l/100 km), Günstigere Versicherung & Wartung und kaum Wertverlust im Vergleich zu großen Bikes wären die augenscheinlichsten Argumente.

Für uns alledings alles nebensächlich, denn wir stellten uns die Frage:

Wieviel braucht man wirklich?

„Schneller, höher, weiter hatten wir schon – jetzt kommt die Feierabendrunde."

cippito on tour

125 UND BISSEL ÜBER 100 MUSS DIESMAL REICHEN

- EIN JAHR SPÄTER -

Fazit: Eine Idee von 2025 hat Fahrt aufgenommen und alle die es probiert haben, kommen dazu und fahren auch weiter mit. Nach dem Motto: Kleiner Hubraum...kleiner Preis, ist die Anschaffung und der Unterhalt als überschaubar einzustufen. Unsere Feierabend-Runden sind das Eine, aber was echt überrascht hat, ist die weitere Nutzung der KLEINEN... durch die Bank immer öfter zu allem möglichen. Das Auto blieb einfach stehen...

Kein Wunder Helm auf und ab. Zugegeben Schutzkleidung ist auf dem kurzen Weg Stiefkind - aber wir leben ja noch (grins).

Deshalb geht es 2026 weiter...

Was noch? 

An manchen Tagen war es deutlich mehr, denn die mehr oder weniger geplanten Runden gingen eben oft über die 350-Kilometer-Marke hinaus. Was definitiv kein Problem darstellte – und bei allen Beteiligten ein breites Grinsen unter dem Helm hinterließ. Wir haben auf unseren Touren viele Biker getroffen. Doch ausgerechnet der klassische deutsche Motorradfahrer Ü50 auf der Reiseenduro (grins) tat sich oft schwer damit, unsere Art zu reisen nachzuvollziehen.

Bei den meisten anderen jedoch haben wir etwas angestoßen. Nicht selten kam die ehrliche Frage auf, ob weniger am Ende nicht doch mehr ist.

Dieses Umdenken passt perfekt in eine Entwicklung, die den Motorradsektor derzeit insgesamt prägt. Moderne Motorräder mit kleineren Hubräumen wirken heute erwachsen, hochwertig und durchdacht – nicht mehr billig oder von Verzicht geprägt. Hersteller investieren gezielt in Design, Qualität und Technik, und genau das wird zunehmend honoriert. Der Begriff „Low-Budget-Bike“ muss deshalb neu definiert werden.

Noch vor wenigen Jahren galten Motorräder unter 300 Kubikzentimetern als reine Übergangslösung für Einsteiger. Heute erleben die kleinen Maschinen einen bemerkenswerten Boom. Steigende Lebenshaltungskosten spielen dabei ebenso eine Rolle wie handfeste Argumente: niedriger Verbrauch, günstigere Versicherung, überschaubare Wartungskosten. In Zeiten hoher Spritpreise wird Effizienz zum echten Kaufargument.

Hinzu kommt der Verkehr selbst. Auf unseren Touren begegnen uns immer mehr Einschränkungen – und Tempolimits. 100 km/h werden längst nicht mehr überall toleriert, ohne dass Punkte drohen. Egal wo. Fahrspaß definiert sich damit neu - „Slow riding“ statt Höchstgeschwindigkeit. Und genau hier sind wir wieder bei den kleinen Motorräder und der Frage - ob weniger am Ende nicht doch mehr ist.

 

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Text/Grafik/Fotos: CIPPITO | Uwe Laurisch

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